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Aktuelle Studien zu Neurofeedback und Biofeedback

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle, interessante Studien. Die Volltexte dieser und anderer Studien finden Sie in allen größeren Universitätsbibliotheken oder Landesbibliotheken sowie im Internet gegen eine Bearbeitungsgebühr unter www.zbmed.de

Ein Hinweis noch: Diese Studien entsprechen nicht unbedingt der momentanen Lehrmeinung noch spiegeln sie die Meinung der Akademie für Neurofeedback wieder.

 


27.07.2011

Wirksamkeit von Neurofeedback bei ADHS-Behandlung: eine Meta-Analyse...

... über die Auswirkungen auf die Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität

In einer aktuellen Studie wurden 15 veröffentlichte Studien metanalytisch ausgewertet. Das Ergebnis ist, dass das Neurofeedback ein erfolgversprechendes Therapieverfahren darstellt.Die Analyse beruht auf Therapiedaten von knapp 1200 Patienten – davon 60 Prozent Kinder und 40 Prozent Erwachsenen.

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17.12.2010

Motor Imagery und Neurofeedback bei Hirnschlagpatienten

Es gibt mittlerweile hinreichende Anzeichen dafür, das die Nutzung von Motor Imagery (MI) in Verbindung mit gezielten physischen Übungen zu einer verbesserten funktionalen Wiederherstellung gelähmter Gliedmaßen bei Hirnschlagpatienten führt. Beispiel für Motor Imagery ist etwa die Spiegeltherapie, bei der ein Patient vor einem Spiegel sitzt, der einen beeinträchtigten Arm oder ein beeinträchtigtes Bein verbirgt und zugleich den gesunden Arm oder das gesunde Bein des Patienten spiegelt. Berührungen des gesunden und sich spiegelnden Körperteils werden vom Gehirn irgendwann als Reize des anderen beeinträchtigten Körperteils interpretiert, sodass sich bestenfalls die Behandlung mit Medikamenten reduzieren lässt, ohne zugleich positive Effekte zu reduzieren.

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03.11.2010

Neurofeedback und chronifizierte Schmerzen im Kaubereich

Bei einer so genannten Kraniomandibulären Dysfunktion (CMD) handelt es sich um die Fehlregulation der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenks. Sie kann beispielsweise zu ausstrahlenden Schmerzen im Kopf, aber auch in den Schultern und im Nacken führen. Eine so genannte chronifizierte CMD befindet sich im Übergang von zeitweilig auftretenden zu chronischen (dauerhaften) Schmerzen. Diese Schmerzen gilt es zu lindern. Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Pilotstudie von Radovan Roknic (Institut für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde des Fachbereichs Medizin an der Universität Marburg) hat einmal geprüft, ob Biofeedback und Neurofeedback zu solch einer Linderung beitragen können.

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22.09.2010

Neuroplastische Hirn-Veränderungen durch Neurofeedback

Was geschieht durch Neurofeedback? Lassen sich wirklich Veränderungen am Gehirn dokumentieren? Untersuchen lässt sich so etwas mit einem Blick auf die Neuroplastizität des Gehirns. Der Begriff „Neuroplastizität“ steht für die Flexibilität des Gehirns, sich an neue Anforderungen anzupassen. Neue Nervenzellen entstehen, bestehende Zellen werden neu verbunden und so kann sich das Gehirn quasi neu strukturieren. Wie sehr hat Neurofeedback Einfluss auf solche Prozesse?

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02.08.2010

Studien zu Neurofeedback und Abhängigkeit

Eugene Peniston und sein Mitarbeiter Paul Kulkosky führten ihre erste Studie mit einer kleinen Gruppe schwerer Alkoholiker im Jahr 1989 durch. Die Resultate waren kaum glaublich. Verschiedene Wissenschaftler bemühten sich daher, sie etwa durch Anrufe bei Angehörigen der zehn Abhängigen zu verifizieren. Und sie könnten Penistons und Kulkoskys Ergebnisse bestätigen: Nach dreizehn Monaten mit Neurofeedback waren acht von zehn der Studienteilnehmer nüchtern.

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28.07.2010

Neurofeedback und Lernschwäche

Die Studie „Neurofeedback for Elementary Students with Identified Learning Problems” aus den Jahren 2001/2002 stellte sich der Frage, ob das Lesen sowie Lesen und Verstehen, das Zusammenfassen von Gelesenem und der Intelligenzquotient durch Neurofeedback gesteigert werden können.

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15.07.2010

Neurofeedback und chronischer Schmerz

Eine Reihe US-amerikanischer Wissenschaftler veröffentlichte im Jahr 2007 einen Artikel im Journal of Neurotherapy, in dem es um eine Studie zum Einsatz von Neurofeedback im Kampf gegen chronischen Schmerz ging. Konkret ging es dabei um Patienten, die an dem Complex Regional Pain Syndrome Type I (CRPS-I) litten. Diese Erkrankung ist teilweise in Deutschland auch als Morbus Sudeck bekannt. Sie wirkt auf die Gliedmaße und kann beispielsweise nach Operationen oder Verletzungen auftreten und zur Versteifung von Gelenken führen.

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15.06.2010

Neurofeedback bei Kopfverletzungen und posttraumatischen Störungen

Im März 2002 veröffentlichten Jonathan E. Walker  und Ronald K. Weber vom Neuroscience Centers Inc., Dallas (Texas) sowie Charles A. Norman von der University of Alberta einen Artikel im Journal of Neurotherapy. Thema des Artikels war ein Versuch mit sechsundzwanzig Patienten, die an den Folgen einer „Mild closed head injury (MHI)“ litten.

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20.11.2009

Neurofeedback und Schlaflosigkeit

Wer an Schlaflosigkeit leidet, wird sich intensiv fragen, wo die Ursachen dieses Leidens liegen, denn Schlaflosigkeit kann zur Qual werden. Nach der 2008 geäußerten Ansicht des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Geert Mayer, leiden insgesamt 20% aller Deutschen an mehr oder weniger starken Schlafstörungen. Neuer Studien zum Thema sehen beeinträchtigte Informationsprozesse infolge einer kortikalen (von der Hirnrinde ausgehenden) Übererregung als mögliche Ursache. Neurofeedback könnte eine Methode sein, um Schlafstörungen zu verringern oder gar zu beseitigen.

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16.11.2009

Neurofeedback und Epilepsie

Epilepsie gilt als eine Störung des Nervensystems, bei der Nervenzellen unkoordiniert Signale abgeben, die beispielsweise zu heftigen unkontrollierten Muskelzuckungen führen können. Das Alltagsleben von Erkrankten kann durch Epilepsie teils sehr stark beeinträchtigt werden. Medikamente können helfen, diese Störung in den Griff zu bekommen, sie helfen jedoch nicht immer. Schätzungen zufolge wirken Medikamente bei etwa einem Drittel aller Epilepsie-Patienten nicht wie gewünscht. Bei der Suche nach möglichen Alternativen stößt man auf Neurofeedback.

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